Sanierungstipps für das Haus
Leerrohre bieten die Möglichkeit, später Leitungen auszuwechseln oder nachzurüsten. Sollten Sie noch einen Freileitungsanschluss (Dachständer) haben, und der Stromzähler nicht im Keller sein, empfiehlt sich ein Leerrohr vom Stromzähler zur geplanten Hausanschlussstelle.
Leerrohre sind aber auch für Antennen-, Telefon-, Internet- und Lautsprecherleitungen sinnvoll. So können die Leitungen auch zukünftig ausgewechselt und dem Stand der Technik angepasst
werden.
-
Der Stromkreisverteiler im Mehrfamilienhaus ist innerhalb der Wohnung, am besten im Flur, anzuordnen. Beim Einfamilienhaus besteht der Hauptverteiler üblicherweise aus einer Kombination aus Zählerfeld (hier sitzt der Stromzähler) und Stromkreisverteiler. Dieser wird an der Hausanschlusswand bzw. –nische installiert
-
Vom Stromkreisverteiler werden die einzelnen Stromkreise (Leitungen) in die Räume geführt. Um hier unnötig lange Leitungen zu vermeiden empfehlen wir den Einsatz von weiteren Stromkreis-verteilern in den jeweiligen Stockwerken.
-
Wir empfehlen jeden Raum mit mindestens einem Stromkreis zu versorgen. Dadurch wird eine hohe Dauerbelastung einzelner Stromkreise vermieden und die Betriebssicherheit im gesamten Gebäude erhöht.
-
Es ist absolut notwendig für große Verbraucher wie Elektroherd, Waschmaschine, Wäschetrockner, Geschirrspülmaschine, Mikrowellengerät, Warmwasserspeicher, Durchlauferhitzer eigene Stromkreise einzuplanen. Diese Geräte können sonst nicht gleichzeitig betrieben werden.
-
Fehlerstromschutzschalter (FI) schützen vor den Gefahren des elektrischen Stroms. Der Einsatz von FI- Schutzschaltern ist dringend zu empfehlen, für Stromkreise mit Steckdosen im Freien und im Bad sind “FI“ vorgeschrieben.
Die Planung einer Elektroanlage mit FI- Schutzschaltern hat dabei so zu erfolgen, dass sich eine Aufteilung der Stromkreise auf mehrere FI-Schutzschalter ergibt, damit
beim Auslösen des FI- Schalter das Haus nicht komplett stromlos ist.