Bei Kommunikationsanlagen in Wohngebäuden haben sich die Anforderungen in den letzten Jahren rapide geändert. Neben der hausinternen Kommunikation hat gerade die Telekommunikation (Anschluss an das Telefonnetz) die Anforderungen an die Hausinfrastruktur stark beeinflusst.
Wurde vor 10 Jahren in der Regel noch eine Telefondose im Flur eines Hauses oder einer Wohnung vorgesehen, so ist es heute unmöglich mit dieser Ausstattung Internet, ISDN-Anlagen oder ein PC-Netzwerk zu betreiben. Eine seriöse Elektroplanung berücksichtigt diese Kommunikationsanforderungen.
Damit TV / Radio, Internet, Fax und Telefon nutzbar sind, empfiehlt die Initiative ELEKTRO+, je nach HEA Ausstattungswert, für das
jeweils einen Leerrohrstrang für Telefon und Fernsehen zu installieren.
Verlegen Sie, vom zentralen Stromkreisverteiler (Sicherungskasten) ausgehend, je einen Leerrohrstrang mit der Telefonleitung und je einen Leerrohrstrang mit der Fernsehleitung in die Räume. Jeder Raum kann so an das Kommunikationsnetzwerk angeschlossen werden.
Durch diese beiden Leerrohrsysteme ist Ihre Elektroanlage auch für zukünftige Multimedia-Anwendungen offen, d. h. eine Nachrüstung ist recht einfach und kostengünstig möglich.
Wie gut ist Ihre Elektroinstallation? Machen Sie den Ausstattungscheck.
Grafik Leerrohrsystem f¸r Telefon und Fernsehen