Initiative ELEKTRO+

TV, Radio

In unseren Wohnungen finden wir immer mehr Radio- und Fernsehgeräte. Jedes Familienmitglied hat andere Wünsche an das Programm. Der Vater möchte Fußball anschauen, die Mutter einen Bericht über Gartengestaltung und die Kinder möchten Musiksender ansehen. Dafür braucht man natürlich entsprechende Antennensteckdosen in den einzelnen Räumen.

Zu diesen Antennensteckdosen gehört ein entsprechendes Installationsrohrnetz, denn die Leitungen dürfen nach Norm nicht direkt in den Putz gelegt werden. Damit sind die Antennenleitungen auswechselbar und können an künftige Anforderungen angepasst werden.

Die Installationsrohre sind sternförmig von einer zentralen Stelle, z.B. von der Hausanschlusswand zu den einzelnen Räumen zu führen.

Wird so installiert, können alle heute üblichen Empfangssysteme

  • terrestrische Antenne,
  • Satellitenantennen und
  • Breitband-Kommunikationseinspeisung

genutzt werden. Bei allen Systemen wird das bisher übliche analoge Signal mehr und mehr durch digitale Signale ersetzt.

Das digitale System heißt DVB (Digital Video Broadcasting). In einigen Gebieten Deutschlands ist dieses DVB-Signal terrestrisch (DVB-T) zu empfangen. Meist genügt eine kleine Antenne zum Empfang (nur in den Kerngebieten der Sender ist ein Empfang mit einer Zimmerantenne möglich). Zur Umwandlung der digitalen Signale ist jeweils ein spezieller Receiver notwendig, der meistens im Fernsehgerät eingebaut ist.

DVB-C steht für digitales Kabelfernsehen. Auch hier ist ein spezieller Receiver für jedes Fernsehgerät notwendig.

Neben den bisher von Satelliten analog abgestrahlten Fernseh- und Radioprogrammen stehen immer mehr digitale Programme (DVB-S) zur Verfügung. Hierfür wird ein digital-geeigneter Receiver je Empfangsstelle benötigt.

Auf jeden Fall müssen bei den Antennensteckdosen auch Schutzkontaktsteckdosen vorhanden sein, um z. B. TV, DVD, Receiver anschließen zu können. Deshalb sind die neben den Antennensteckdosen angeordneten Schutzkontaktsteckdosen auch als Dreifachsteckdosen auszuführen.

Wer Kabelsalat vermeiden will, muss Elektroinstallationsrohre für die Lautsprecherleitungen vom Radio bzw. von der Stereoanlage zu den Lautsprechern einplanen. Denn wer will schon, dass in seinem Wohnzimmer die Lautsprecherleitungen um die Tür herum geführt werden müssen.

  • Vorschau

    Bild: Antennensteckdose