Initiative ELEKTRO+

Blitz- und Überspannungsschutz

Aus heiterem Himmel

Die Gefahr kommt meist aus heiterem Himmel: Denn wer rechnet schon damit, dass sein Haus ernsthaft vom Blitz getroffen wird? Aber bei 2,1 Millionen Blitzeinschlägen pro Jahr in Deutschland sind die Chancen leider gar nicht so niedrig.

Abhilfe und gutes Gefühl beim nächsten Gewitter schafft hier zum einen der gute alte Blitzableiter, auch als äußerer Blitzschutz bezeichnet. Dieser besteht aus drei Komponenten: Fangeinrichtung, Ableitung und Erdung. Die Fangeinrichtung wird auf dem Hausdach installiert und überragt die Höhe des Hauses. Das ist die für den Ernstfall vorgesehene Einschlagstelle. Von der Fangeinrichtung aus wird die Energie des Blitzes an die Ableitungsanlage weitergegeben. Diese gleichmäßig an den Hauswänden senkrecht nach unten geführten Leitungen bilden gewissermaßen einen grobmaschigen Faradayschen Käfig, der den Blitzstrom kontrolliert in die Erde ableitet. Im Idealfall ist diese Ableitung mit dem Fundamenterder verbunden.

Was jedoch die wenigsten wissen: Es ist nicht der direkt einschlagende Blitz, der die häufigsten Gewitterschäden am Eigentum verursacht, sondern die Überspannung. Sie entsteht auch, wenn sich das Gewitter in einiger Entfernung entlädt. Zerstörte elektrische Geräte und Kommunikationseinrichtungen inklusive Datenverlust sind die Folgen. Sie verursachen erhebliche Kosten, die in der Regel von der Versicherung nicht gedeckt werden.

Hier bietet ein leicht zu installierender Überspannungsschutz wirksamen Schutz. Dieser wird in der Elektroverteilung und direkt an empfindlichen Endgeräten wie Telefon, TV-Geräte, Stereoanlagen, Computer montiert. Durch eine solche Installation werden Sie für Ihre Familie auch bei Gewittern die nötige Sicherheit bieten und Ihre Elektrogeräte ungestört weiter betreiben können.

PDF-Download Endverbraucherinfo “Überspannungsschutz”

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    Bild: Die Gefahr kommt meist aus heiterem Himmel

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    Bild: Schaden durch Blitzeinschlag