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Das Gästezimmer im Dachgeschoss ist nur am Wochenende bewohnt, das Homeoffice im ausgebauten Keller wird zweimal pro Woche genutzt – trotzdem laufen in beiden Räumen ständig die Heizkörper mit. Gerade in älteren Häusern gibt es oft Räume, die nur zeitweise Wärme brauchen. Eine Infrarotheizung könnte die perfekte Lösung sein: schnell warm, einfach zu montieren und ohne aufwendige Heizungsrohre. Doch bevor Sie im Altbau zur elektrischen Heizung greifen, sind einige Sicherheitsfragen zu klären.
Eine Infrarotheizung arbeitet mit Strahlungswärme – ähnlich wie Sonnenstrahlen. Statt die Luft zu erwärmen, gibt sie langwellige Infrarotstrahlung ab, die direkt auf Wände, Möbel und Personen trifft. Das fühlt sich angenehm an und wirkt schnell. Die flachen Paneele brauchen nur einen Stromanschluss, keine Rohrleitungen oder Anschluss an die Zentralheizung. Perfekt für Räume, die nur gelegentlich beheizt werden müssen. Weiterer Pluspunkt: Die Strahlungswärme wirbelt kaum Staub auf und hält Wände trocken – gut gegen Schimmel.
Viele ältere Häuser haben noch Leitungen und Sicherungen, die für heutige Anforderungen nicht ausgelegt sind. Eine Infrarotheizung hat je nach Größe, Modell und Einsatzzweck eine Leistung zwischen etwa 300 und 1200 Watt. Mehrere Geräte zusammen können alte Leitungen überlasten. Lassen Sie von einer Elektrofachkraft prüfen, ob Ihre Installation die zusätzliche Last sicher schafft.
Infrarot-Heizpaneele können Oberflächentemperaturen von bis zu 200 °C erreichen. Brennbare Materialien wie Gardinen, Holzvertäfelungen, Möbel oder Tapeten dürfen daher nicht zu nah an der Heizung angebracht sein. Beachten Sie unbedingt die Mindestabstände, die in der Montageanleitung des Herstellers angegeben sind. Als Richtwert gilt bei Wandmontage: mindestens 20 cm Freiraum zu allen Seiten und ausreichend Abstand nach vorn.
Ein häufiger Fehler ist, dass die Heizung zu schwach für den Raum ausgelegt ist. Dann läuft sie ständig auf Volllast, verbraucht mehr Strom als nötig und verschleißt schneller. Als Faustregel gilt: 60 bis 100 Watt pro Quadratmeter, abhängig vom Dämmstandard. Ein unsanierter Altbau benötigt deutlich mehr Heizleistung als ein gut gedämmtes Gebäude. Lassen Sie die genaue Auslegung am besten durch eine Fachkraft berechnen.
Ohne Raumthermostat arbeitet eine Infrarotheizung unkontrolliert weiter – auch wenn der Raum bereits warm ist. Ein programmierbarer Thermostat mit Wochenprogramm regelt die Temperatur automatisch und schaltet bei Erreichen der Solltemperatur ab. Das spart Energie und senkt die Stromkosten deutlich.
Infrarotheizungen eignen sich nur bedingt als alleinige Heizung in ungedämmten Altbauten. Der Wärmeverlust ist zu groß, der Stromverbrauch entsprechend hoch.
Ideal ist die Infrarotheizung als Zusatzheizung für einzelne Räume oder als Hauptheizung in gut gedämmten Häusern mit niedrigem Energiebedarf.
Infrarotheizungen sind keine Plug-and-Play-Lösung für jeden Altbau. Ob Ihre Elektrik geeignet ist, welche Leistung Sie brauchen und wo die Montage sicher ist – das kann nur eine qualifizierte Elektrofachkraft vor Ort beurteilen. Diese Beratung kostet Sie wenig, schützt aber vor teuren Fehlern und Sicherheitsrisiken.
Weitere Informationen zum Thema Infrarotheizung finden Sie auf der Webseite der Initiative Wärme+: https://waerme-plus.de/
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