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Dokumentation und Durchgangsmessung

Nach DIN 18014 ist zur Erdungsanlage eine Dokumentation anzufertigen und eine Durchgangsmessung durchzuführen. Diese Dokumentation enthält die Ausführungspläne und Fotografien der gesamten Erdungsanlage oder wenn dieses nicht möglich ist, Teile der Erdungsanlage sowie ihrer wichtigsten Anschluss- und Verbindungsstellen, z. B. Haupterdungsschiene, Anschlussteile für das Blitzschutzsystem und das Ergebnis der Durchgangsmessung.

 Mit der Durchgangsmessung soll die Niederohmigkeit (Messung des ausreichend niedrigen elektrischen Widerstandes) aller Verbindungen des Fundament-oder Ringerders und des Funktionspotentialausgleichleiters festgestellt werden. Diese Messung hat deshalb vor dem Einbringen des Betons zu erfolgen. Der elektrische Widerstand ist zwischen den Anschlussteilen zu messen. Dieser darf nicht höher sein als 0,2 Ohm, gemessen mit einem Messstrom von mindestens 0,2 A bei Messspannungen zwischen 4 und 20 V. Messgeräte zur Überprüfung des Widerstands von Erdungsleitern (Messgeräte nach DIN EN 61557–4 VDE 0413–4) sind für diese Messung geeignet.

Da es bei kleineren Gebäuden ohne Blitzschutzsystem meist nur ein Anschlussteil gibt, ist in diesem Fall zwischen dem Anschlussteil für die Haupterdungsschiene und dem entferntesten Teil der Erdungsanlage zu messen. Die Durchgangsmessung ist durch eine Elektro- oder Blitzschutzfachkraft durchzuführen.

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