Elektroauto zu Hause laden: Was die Installation braucht
Immer mehr Menschen laden ihr Elektroauto zu Hause. Damit das sicher und zuverlässig funktioniert, muss die Elektroinstallation dafür ausgelegt sein. Vor dem Einbau einer Wallbox sollte daher ein Fachbetrieb die Anlage prüfen – zum Beispiel mit dem E-CHECK Elektromobilität.
Das braucht eine Wallbox:
- Einen eigenen Stromkreis mit ausreichender Leistung
- Einen speziellen Fehlerstromschutzschalter (Typ B oder Typ A mit Gleichfehlerstromerkennung)
- Eine stabile Internetverbindung für Steuerung und Software-Updates
- Idealerweise einen Überspannungsschutz
Unbedingt beachten: Netzbetreiber informieren!
Steckdosen mit integriertem erhöhten Berührungsschutz verringern das Risiko, dass Personen möglicherweise einen Stromschlag erhalten, weil sie mit spannungsführenden Teilen in Berührung kommen.
Vorbereitung für später: Leerrohre einplanen
Wer noch kein Elektroauto hat, aber offen für einen späteren Umstieg ist, sollte jetzt schon vorsorgen: Leerrohre vom Zählerschrank zur Garage oder zum Stellplatz kosten wenig und ersparen später viel Aufwand. Wenn die Wallbox irgendwann kommt, müssen die Kabel nur noch durch die vorhandenen Leerrohre gezogen werden – ohne Wanddurchbrüche, ohne aufgegrabene Garageneinfahrt, ohne zusätzliche Baukosten.
Achtung
Wurden seit Januar 2024 Ladeeinrichtungen für Elektro-Fahrzeuge, Batteriespeicher, Wärmepumpenheizungen oder Klimageräte in Betrieb genommen? Haben diese sogenannten „Steuerbaren Verbrauchseinrichtungen“ eine elektrische Leistung von über 4,2 kW, gelten die Regelungen nach § 14a EnWG.
Weitere Informationen
Details finden Sie in der Rubrik „Elektromobilität – Ladeinfrastruktur in Wohngebäuden“