Energieeffizienz im Haus steigern
Die richtige Wahl der Heizungsregelung entscheidet mit über den künftigen Heizenergieverbrauch. Eine Einzelraumregelung hilft dabei, Räume individuell zu beheizen und somit die Energie bedarfsgerecht einzusetzen.
Eine intelligente Heizungssteuerung ermöglicht automatisierte und flexible Bedienmöglichkeiten, beispielsweise per App. Mit „smarten“ Fensterkontakten wird sichergestellt, dass nicht unnötig geheizt wird, sobald man lüftet. Der Fensterkontakt gibt ein Signal an die Heizung ab, sobald ein Fenster geöffnet wird. Dann wird die Raumtemperatur automatisch abgesenkt. Beim Schließen des Fensters stellt der Heizkörperthermostat die eingestellte Raumtemperatur wieder ein.
Auch bei der Beleuchtung gibt es Einsparpotential. Energieeffiziente LED-Lampen und -Leuchten sind im Wohnbereich Standard.
Verwenden Sie Dimmer für Ihre Lampen. Sie stellen damit nicht nur die Lichtstärke nach Ihren Wünschen ein, sondern senken Ihre Energiekosten und steigern die Lebensdauer der Lampen. Achten Sie gerade bei LED-Lampen und -Leuchten auf ihre Dimmfähigkeit.
Lassen Sie elektrisch betriebene Rollläden einbauen, damit Sie die Rollläden nicht per Hand hochziehen müssen. Mit einer Automatikschaltung bzw. einer Einbindung in eine Gebäudesystemtechnik sorgen Sie außerdem dafür, dass die Rollläden aus Effizienz- und Sicherheitsgründen immer zur rechten Zeit geschlossen bzw. geöffnet werden.
Achten Sie auf eine luftdichte Gebäudehülle. Durchdringt die Elektroinstallation die luftdichte Schicht der Wärmedämmung, kann das zu Leckagen führen, die Wärmeverluste, Zugerscheinungen und Feuchteschäden zur Folge haben. Typische Lufteintrittsstellen finden sich z. B. an Steckdosen und Schaltern, an der Antennenanlage, an den Kabeldurchführungen zum Keller oder zur Photovoltaikanlage auf dem Dach. Auch außen angebrachte Leuchten, Kameras und Türsprechanlagen können der Grund für Leckagen oder Wärmebrücken sein.