Fundamenterder und Überspannungsschutz richtig einplanen
Ein Fundamenterder dient der Sicherheit der elektrischen Anlage und ist deshalb im Neubau vorgeschrieben. Er wird im Fundament des Gebäudes verlegt und ist mit der Haupterdungsschiene verbunden. Über die Haupterdungsschiene werden die verschiedenen Leitungssysteme, z. B. Wasser- und Gasleitungen, sowie der Schutzleiter der Elektroinstallation zum Schutzpotentialausgleich miteinander verbunden.
Lassen Sie sich den Einbau des Fundamenterders unbedingt vom zuständigen Fachmann dokumentieren und schriftlich bestätigen.
Achten Sie bei Ihrem Neubauprojekt darauf, dass der Fundamenterder mit ausreichend Anschlüssen nach außen versehen ist. Wird eine Blitzschutzanlage errichtet, kann der Fundamenterder auch als Blitzschutzerder genutzt werden.
Besprechen Sie das Schutzkonzept Ihres Überspannungsschutzes bereits in der Planungsphase der elektrischen Anlage mit Ihrem Elektrofachmann.
Um empfindliche elektronische Geräte zu schützen, sollte ein mehrstufiger Überspannungsschutz für die Stromversorgung sowie für die Telefon-, DSL-, TV- und Datenleitungen eingebaut werden. Auch die Heizungssteuerung und die PV-Anlage sind in das Schutzkonzept einzubeziehen.