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Elektroinstallationen bei Leichtbauweise

Ein großer Teil der nach den Vorgaben der EnEV herzustellenden Häuser wird in Leichtbauweise errichtet. Zur Sicherstellung der Luftdichtheit (DIN 4108–7) wird eine Luftdichtheitsschicht in diffusionsdichter Ausführung (Dampfsperre) oder diffusionsoffener Ausführung (Dampfbremse) eingesetzt. Wenn diese von der Elektroinstallation durchstoßen werden muss, ist sie entsprechend wieder abzudichten, so dass keine Wärmeverluste oder Bauschäden entstehen können.

Luftdichte Hohlwanddosen helfen in plattenförmigen Baustoffen, z.B. OSB-Platten oder Gipskartonplatten dabei, diese Verluste zu minimieren.

Thermografieaufnahme (unten) eines Bauteils mit Installationsgeräten. Rote Farben bedeuten warme Bauteile. Je mehr die Farben über gelb, grün sich hin zu blau entwickeln, je kühler ist das jeweilige Bauteil. Im Bild deutlich zu erkennen die kühler als die Umgebung erscheinenden Installationsgeräte. © ELEKTRO+

Bei der Verwendung herkömmlicher, nicht luftdichter Dosen könnte es sonst zu Leckagen oder zum Luftaustausch zu unbeheizten Räumen kommen.

Ein weiterer Vorteil luftdichter Hohlwanddosen liegt darin, dass die Übertragung von Schmutz und Staub minimiert wird. Luftdichte Hohlwanddosen gibt es für die unterschiedlichsten Anwendungen, für Steckdosen, Lichtschalter, Antennendosen, Telefondosen, für Netzwerkanschlüsse und andere.

Thermografieaufnahmen verdeutlichen Luftundichtheiten, z.B. wenn keine luftdichten Installationsdosen verwendet wurden.

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