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20.10.2016

Gut geschützt im Kinderzimmer

Sichere und mitwachsende Elektroinstallation in den Räumen für den Nachwuchs.

Kinderzimmer sind ganz besondere Räume. Sie müssen sich der Entwicklung des Nachwuchses anpassen und besonders hohen Anforderungen an die Sicherheit genügen. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Elektroinstallation. Steckdosen mit eingebautem Verschlussmechanismus – auch Kinderschutzsteckdosen genannt – sind ein Muss, damit der Forscherdrang von Kleinkindern nicht mit einem Stromschlag endet. Abdeckungen, die nachträglich in normale Steckdosen eingesetzt werden, behindern oft den sicheren Kontakt der Stecker in den Steckdosen. Auf der Website www.elektro-plus.com gibt es Tipps und Infos zur Planung und Ausstattung der elektrischen Anlage.

Rauchwarnmelder warnen, bevor ein Feuer zur Gefahr wird Rauchwarnmelder sind in den meisten Bundesländern bereits Pflicht, ins Kinderzimmer gehören sie auf jeden Fall. Nach Ansicht der Initiative Elektro+ bieten Rauchwarnmelder, die über Funk vernetzt sind, einen noch besseren Schutz, da sie auch im Wohn- oder Schlafzimmer Alarm auslösen und den Eltern ermöglichen den Nachwuchs rechtzeitig in Sicherheit zu bringen. Um einwandfreien Brandschutz zu gewährleisten, sollten Verbraucher auf Markenprodukte mit Gütesiegel wie dem VdS Prüfzeichen setzen. Außerdem ist es wichtig, die Funktionalität der einzelnen Geräte regelmäßig zu überprüfen.

Vorausschauende Planung

Die Bedürfnisse des Kindes ändern sich mit den Jahren ständig, und daher wird ihr Zimmer immer wieder einmal umgeräumt und umgestaltet. Damit Elektrogeräte aller Art jederzeit einen Anschluss finden, sollte im Neubau jeweils alle zwei Meter an der Wand eine Doppelsteckdose eingeplant werden. Ideal sind Elektro-Installationsrohre in der Wand, so dass auch nachträglich zusätzliche Elektro- oder Medienleitungen eingezogen werden können. Als Alternative in einem bestehenden Haus eignen sich Fußleisten-Kabelkanäle mit Steckdosen, denn damit ist es problemlos möglich, später auch Multimedia-Kabel für Computer und andere Anwendungen ohne lästiges Kabelgewirr zu verlegen.

Sanfte Beleuchtung fürs Schlummerland

Im Dunkeln einschlafen fällt vielen Kindern schwer. Hat das Kinderzimmer dagegen einen Dimmer mit Nachtlichtfunktion, gleiten die lieben Kleinen sanfter hinüber ins Schlummerland. Der Dimmer lässt die Beleuchtung mit einer geringen Lichtstärke von 30 Prozent über einen programmierten Zeitraum weiter leuchten und löscht es dann automatisch. Noch schöner ist die Funktion “Progressives Ausschalten”, die das Licht über 30 Minuten sanft bis auf das niedrigste Dimmlevel herunterregelt und erst dann ausschaltet.

Weitere Informationen rund um die Elektroinstallation finden Interessierte auf der Website der Initiative: www.elektro-plus.com.

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