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Überspannungsschutzeinrichtungen

Ein wirksamer Schutz gegen Überspannungsimpulse wird durch unterschiedliche Überspannungsschutzeinrichtungen, die aufeinander abgestimmt sind, gewährleistet. Der Einsatz der verschiedenen Schutzeinrichtungen muss unbedingt vom Fachmann koordiniert werden.

Überspannungsschutzeinrichtungen werden auch als „SPD“ bezeichnet. „SPD“ steht für „Surge Protective Device“. Man unterscheidet folgende Arten von Überspannungsschutzeinrichtungen:

Kombiableiter SPD Typ 1 + Typ 2

Kombiableiter vereinen den BlitzschutzPotentialausgleich und bilden somit die erste Schutzstufe in einem Überspannungsschutzkonzept. Sie leiten hohe Blitzteilströme ab und begrenzen transiente, also vorübergehende, Überspannungen. Die Geräte werden in der Nähe der Einspeisung platziert.

Links: SPD Typ 1 + Typ 2 im Zählerschrank, Rechts: SPD Typ 2 im Zählerschrank eines Gebäudes ohne äußeren Blitzschutz

Überspannungsableiter SPD Typ 2

Der Ableiter wird als zweite Schutzstufe eingesetzt und dient zur Begrenzung von Blitzüberspannungen aus Ferneinschlägen oder von Überspannungen aus Schaltvorgängen.

Überspannungsableiter SPD Typ 3

Der Ableiter fungiert als Feinschutz und wird nah am schützenden Gerät verbaut, z. B. in der entsprechenden Steckdose.

Links: SPD Typ 2 in der Unterverteilung, Rechts: SPD Typ 3 in der Schutzkontakt-Steckdose

Überspannungsableiter für TV-, Daten- und Kommunikationsanschlüsse

Die Ableiter schützen Telekommunikations- und Breitbandanschlüsse sowie Antennensysteme.

Links: SPD Typ 3 zum Kombischutz der 230 V- und der Telefonleitung vor dem Router (Ausführung als Zwischenstecker), Rechts: SPD Typ 3 (Zwischenstecker in Steckdose) und SPD für koaxiale Leitung zum Schutz der SAT-Eingänge am Multischalter
E | Handwerk

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