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Funktionen Gebäudesystemtechnik

Folgende Zusatzfunktionen für Sicherheit, Komfort und Energieeffizienz sollten Sie Ihrem persönlichen Wunsch oder Bedarf entspre­chend einplanen:

Elektrische Rollladensteuerung

Komfortabel und energiesparend: Elektrisch gesteuerte Rollladen­ oder Jalousieantriebe sind nicht nur im Alter, wenn die Kraft nachlässt, ein Plus an Komfort. Noch bequemer geht es mit einer Zeit­ oder Fernsteuerung, über die sich präzise festlegen lässt, zu welcher Zeit die Jalousien morgens und abends bewegt werden sollen. Energieeinsparpotenzial bietet eine Hel­ligkeitsautomatik, die die Rollläden im Winter bei Eintritt der Dämmerung, im Sommer bei starker Sonneneinstrahlung z.B. über ein Bussystem automatisch herunterfährt. Dies mini­miert in der kalten Jahreszeit Wärmeverluste, und sorgt an heißen Tagen für Sonnenschutz. Bei der Nachrüstung ist eine funkbasierte Steuerung die einfachste Lösung.

Dimmer

Stufenlose Lichtregelung ganz nach Bedarf: Dim­mer sorgen für eine harmonische Anpassung der Lichtverhältnisse, zum Beispiel abgedunkeltes Licht beim Fernsehabend. Dadurch verbrauchen die Lampen weniger Energie und ihre Lebens­dauer erhöht sich durch die geringere Spannung im Vergleich zur Volllast. Wer einen vorhandenen Schalter gegen einen Dimmer austauschen möchte und dafür ein Modell aus dem Sortiment des gleichen Herstellers auswählt, kann meistens Designelemente wie Abdeckrahmen und Blende weiter nutzen.

Bewegungs- / Präsenzmelder

Beleuchtung nur bei Bedarf: Eine automatisierte Beleuchtung mit Präsenzschaltung und Zeit­automatik spart bis zu 25 Prozent Energie. Die intelligenten Schalter reagieren über infrarot­gesteuerte Sensoren auf die Körperwärme und erfassen so, wann die Bewohner den Raum be­treten und abhängig vom Tageslicht künstliches Licht brauchen. Eine einfache Maßnahme, die auch viel Komfort bringt, etwa wenn keine Hand mehr frei ist, um den Schalter zu betätigen. Bewegungsmelder lassen sich ohne großen Aufwand in übliche Unterputz­Dosen einbauen. Viele Hersteller bieten Automatikschalter auch in feuchtigkeitsresistenten Spezialausführungen für das Bad oder den Außenbereich an.

Treppenbeleuchtung
Treppenbeleuchtung geschaltet über Bewegungsmelder, © Busch-Jaeger

Rauchwarnmelder

Unabdingbar für die Sicherheit: Ein Rauchwarn­melder gehört in jeden Raum im Haus, damit Brände und vor allem gefährliche Rauchent­wicklung Sie und Ihre Familie nicht überraschen. Wichtig ist, dass die Geräte unabhängig von der Elektroanlage arbeiten (also mit Batterie) und mit den Rauchwarnmeldern in den anderen Räumen vernetzt werden können.

Panikschalter

Kleiner Schalter, große Wirkung: Mit einem Panikschalter an zentralen Stellen im Haus, zum Beispiel direkt neben dem Bett, lassen sich alle Leuchten gleichzeitig einschalten und die Rollläden hochfahren.

Unterputzradio

Musik und Informationen begleiten uns durch den Tag - auch in der Küche, im Bad oder WC. Doch gerade in diesen Räumen fehlt es oft an Ablageflächen, um zusätzlich ein Radio aufzu­stellen, zudem sieht die Verkabelung unschön aus. Eine perfekte Alternative bietet hier das sogenannte Unterputz­-Radio. Es ist nicht größer als ein gewöhnlicher Lichtschalter oder eine Steckdose. Und auch der Rahmen des leistungs­starken Mini­-Empfängers kann an das Design der Schalter angepasst werden, so dass es sich im Raum nahezu unsichtbar macht. Passende Lautsprecherboxen gibt es ebenfalls im „Steck­dosen­-Design“. Sie können in einer Gerätedose direkt neben dem Bedienelement des Unterputz-­Radios oder in einer Entfernung von bis zu 20 Metern angebracht werden.

Unterputzradio
Unterputzradio, © jung.de

Orientierungslicht

Orientierung im Dunkeln: Steckdosen und Lichtschalter mit LED­Lichteinheit sind abends und nachts eine gute Orientierungshilfe im Haus, wenn das Deckenlicht ausgeschaltet ist. Tritt das Licht nach unten aus, ist es ideal um Treppenstu­fen oder den Weg ins Badezimmer blendfrei zu kennzeichnen und auf Gefahrenquellen aufmerksam zu machen.

Türkommunikationssysteme

Alles sofort im Blick: Mit einer Türsprechanlage wissen Sie immer ganz genau, wer vor Ihrer Tür steht und entscheiden erst dann, ob Sie öffnen wollen. Noch sicherer ist eine Anlage mit Videokamera. Das Bild wird entweder auf einen an zentraler Stelle im Haus installierten Monitor übertragen oder auch direkt auf den Bildschirm von Fernseher, PC oder Laptop. Bei einigen Modellen lässt sich auch die vorhandene Telefonanlage in die Anlage zur Hauskommuni­kation integrieren. Der Türöffner wird dann über das Telefon bedient. Solche technisch hochwer­tigen, aber einfachen Lösungen geben nicht nur im Alter oder wenn man alleine lebt das gute Gefühl von Sicherheit.

Lichtszenen

Mehr als nur hell: Die richtige Beleuchtung mit Decken­ und Wandleuchten, Stehleuchten und indirekter Beleuchtung sorgt für Stimmung, Behaglichkeit und Lebensqualität. Spots an Bildern oder Leuchten an Regalen oder der Schrankwand setzen besondere Akzente. Mit modernen Lichtregelsystemen können Sie die Beleuchtung ganz nach Ihren Wünschen planen und steuern – intelligente Lösungen helfen heu­te zudem beim Energiesparen. Fragen Sie Ihren Elektrofachmann nach Dimmern, Multifunktions­schaltern oder zentralen Steuerungspanels.

Fensterkontakte

Fensterkontakte sind fester Bestandteil einer intelligenten, energiesparenden Heizung: Sie melden, wenn ein Fenster offensteht und kalte Luft hereinströmt. Die Heizung wird dann auto­matisch in den Absenkbetrieb herunter geregelt. Das hilft, Energie zu sparen.

Außenbeleuchtung

Orientierung in Dämmerung und Dunkelheit bringt eine gute Außenbeleuchtung, energiespa­rend gesteuert über einen Bewegungsmelder. Auch auf dem Weg zum Haus oder in den Garten sorgt sie für Sicherheit. Sinnvoll ist auch die Beleuchtung von Haustür und Hausnummer sowie der Stufen von Außentreppen.

Außenbeleuchtung
Außenbeleuchtung für mehr Sicherheit

Anwesenheitssimulation

Sicherheit vor Einbrechern und Vandalismus bietet bei längerer Abwesenheit oder im Urlaub eine Zeitschaltung, über die in ausgewählten Räumen die Beleuchtung gezielt ein­ und ausge­schaltet wird – ganz so als ob Sie zu Hause wären.

Zentralbefehl

Mehr Komfort geht nicht: Eine Zentralschaltung aller Leuchten ermöglicht beim Verlassen des Hauses, alle Lichtquellen im Haus zuverlässig auszuschalten. Auch neben dem Bett ist ein solcher zentraler Schalter sinnvoll.

Fernsteuerung

Macht das Leben einfacher: Jalousien, Licht, Steckdosen oder auch manche Hausgeräte las­sen sich mit einer Gebäudesystemtechnik (Haus­automation) fernsteuern. Auch das Bedienen von Rollläden und Jalousien oder das Aufrufen verschiedener Lichtszenerien – z.B. über Handy oder Smartphone – lässt sich heute problemlos automatisieren. Denken Sie daran, die komfortable Steuerung wichtiger Funktionen in Ihren vier Wänden vom Fachmann professionell vorbereiten zu lassen.

Alarmanlage

Der beste Schutz gegen Einbrecher: Eine Alarmanlage ist, wie Fachleute bestätigen, mechanischen Sicherheitseinrichtungen wie Schlössern, Spezialfenstern oder ­-türen nach wie vor überlegen. Das Angebot reicht von Basis­anlagen mit Glasbruchsensoren, Tonalarm und Bewegungsmeldern bis zu Anlagen mit Direkt­schaltung zur Polizei. Fragen Sie Ihren Elektro­fachbetrieb!

USB-Steckdose

Smartphone, Tablet, Handy oder andere elektro­nische Geräte müssen von Zeit zu Zeit aufgela­den werden. Die Suche nach Netzgerät mit Auf­ladekabel ist überflüssig wenn USB­-Steckdosen vorhanden sind, an die die aufzuladenden Geräte einfach angeschlossen werden. Und die Suche nach einer freien Schutzkontakt-­Steckdose entfällt auch.

Steckdosen mit Berührungsschutz

Ein FI­-Schalter für das Kinderzimmer bietet Sicherheit vor unerkannten Fehlern in der Elek­troanlage oder bei strombetriebenen Geräten wie CD-­Player oder PC. Auch Steckdosen mit Berührungsschutz – dem so genannten Kinderschutz – sorgen dafür, dass der Forscher­drang Ihrer Kinder nicht zur Gefahr wird.

Einzelraumregelung

Maximale Energieeinsparung beim Heizen ermöglicht eine Einzelraumregelung: Mit einem Thermostat ausgestattet, hat jeder Raum sein individuelles, nach Nutzungsgewohnheit fein abgestimmtes Temperaturniveau – die Küche etwa 19°C, das Bad 24°C und das Wohnzimmer 22°C. Wird der Raum nicht genutzt, ist eine Temperaturabsenkung möglich. Die Einzelraumrege­lung berücksichtigt auch Wärmegewinne durch Sonneneinstrahlung, Abwärme von Hausgeräten oder Wärmeverluste bei geöffnetem Fenster.

Visualisierung

Wer sich hohen Komfort und Flexibilität wünscht, sollte ein BUS­System installieren lassen. Gerade wenn zahlreiche Funktionen im Haus zentral geschaltet und gesteuert werden sollen, zum Beispiel die Rollläden, die Gefahrenmeldeanlage oder auch Licht und einige Hausgeräte, werden so weniger Leitungen benötigt und der Installationsaufwand ist geringer als bei einer konven­tionellen Lösung. Über ein zentrales Schalt­ und Meldetableau (Panel) können Sie all diese Funk­tionen bedienen und haben auch eventuelle Störungen jederzeit im Blick.

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