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Multimedia

Musik hören, fernsehen, telefonieren, im Internet surfen, Filme streamen, Webradio hören – im modernen Zuhause geht nichts mehr ohne einen reibungslosen Datenfluss. Nicht nur im Wohnzimmer, sondern überall dort, wo die Nutzer auf die verschiedenen Medien zugreifen wollen, müssen die entsprechenden Anwendungen verfügbar sein.

Die Basis für eine zeitgemäße Multimedia-Nutzung ist eine intelligente, vorausschauende Planung, die auf lange Sicht die exible Nutzung der Technik garantiert. Ein multimediales Netzwerk muss gewährleisten, dass alle Daten – Betriebsdaten, Bild und Ton – sicher und zuverlässig und mit hoher Übertragungsgeschwindigkeit über Daten- und Kommunikationsleitungen oder über WLAN genau dorthin gelangen, wo sie benötigt werden.

Aus der zunehmenden Verschmelzung der Informations- und Kommunikationstechnik (IuK) mit der klassischen TV- und Rundfunktechnik (RuK) ergeben sich neue Anforderungen an die Gebäudetechnik. Neben einer modernen Elektroinstallation muss auch eine zukunftsfähige Hausvernetzung für die Multimedia-Nutzung gewährleistet sein.

In einem modernen Wohnzimmer sind die vielfältigen Möglichkeiten der Multimedia-Technik gegeben. © jung.de

Hier wird die Erweiterung der herkömmlichen Elektroinstallation um moderne Kommunikationsangebote beschrieben, die zeitgleich an mehreren Stellen des Hauses oder der Wohnung genutzt werden können. Interessierte Bauherren, Planer, Architekten und Fachhandwerker erhalten nützliche Informationen über Aufbau, Funktion, Planung und Ausführung von Kommunikationsnetzwerken zur Nutzung von digitaler Multimedia-Technik in Wohngebäuden.

Zu den klassischen IuK-RuK-Anwendungen kommen zukünftig noch weitere Anforderungen hinzu. Dazu gehören zum Beispiel Anwendungen aus dem Healthcare-Bereich, die heute meist unter dem Begriff AAL (Active Assisted Living) angeboten werden. Schon beim Neubau und der Renovierung sollte eine Netzwerkverkabelung berücksichtigt werden, um aufwändige Nachinstallationen zu vermeiden.

Die im Haus notwendigerweise zu übertragenden Datenmengen müssen jederzeit und sicher zur Verfügung stehen. Hierfür sind leitungsgebundene Vernetzungen wegen ihrer geringeren Störanfälligkeit und Sicherheitsaspekten besser geeignet als sogenannte „offene Medien“ wie z. B. „Powerline“ oder Funktechnologien (WLAN).

Passend zum Raumdesign gestaltete Multimedia-Kanäle nehmen TV-Daten- und Stromversorgungsleitungen auf. © Hager

Eine Multimedia-Installation umfasst die Gesamtheit klassischer IuK- und RuK-Anwendungen sowie dafür erforderliche Installationslösungen.

Dazu zählen zum Beispiel:

  • Internetanwendungen (u. a. E-Mail-Dienste, Home-Banking)
  • analoge und digitale Telefonanwendungen (z. B. ISDN / VoIP)
  • Video-, Bild-, und Audioübertragungen
  • Interaktionen und Spiele
  • Hauskommunikation
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